Auf unserem Weg in die Nationalparks in Alberta haben wir einen Zwischenstopp in Calgary gemacht. Die Stadt hat selbst ca. eine Millionen Einwohner und ist das wirtschaftliche Zentrum in Alberta. Man kann der Region seinen gewissen Wohlstand ansehen, der zumeist aus der Ölindustrie kommt. So haben sehr viele große Ölfirmen ihren Hauptsitz in Calgary und prägen somit das Stadtbild. Ansonsten gibt es in Calgary eher weniger interessante Sehenswürdigkeiten. Sollte man aber so wie wir aus Helena (Montana) auf dem Weg zum Banff- und Jasper-Nationalpark sein, bietet sich Calgary als Zwischenstopp an.

Wir hatten uns dann recht früh aus Calgary verabschiedet und sind direkt zum Banff Nationalpark gefahren. Das kleine Dorf Banff liegt ziemlich direkt am Anfang des Parks und wurde damals nur für den Tourismus erschaffen. Das sieht man auch – alle Häuser sind recht hübsch gemacht. Wir sind dann anschließend in den Park reingefahren und haben sehr schnell gemerkt, dass noch sehr viel Schnee gelegen hat. Das hat zwar auf der einen Seite seinen eigenen Charme gehabt, hat uns aber eine nicht so tolle Sicht beschert. Entsprechend fehlen uns die vielen so bekannten Motive auf den Fotos in ihrer vollen Schönheit. Auch sind dadurch viele Wege nicht gewartet oder gesperrt. Fazit: Wiederkommen und zwar im Sommer!

Nun kann man nach dem Banff Nationalpark auf der 1 in Richtung Vancouver weiterfahren oder man nimmt einen sehr großen Umweg in Kauf und fährt zum Jasper Nationalpark. Natürlich haben wir das gemacht 😉

Im Jasper hatten wir dann nicht mehr so viel Schnee, da wir stetig aber langsam weiter ins Tal gefahren sind. Aber auch hier konnten wir einige tolle Fotos machen. Aber auch hier gibt es das gleiche Fazit wie beim Banff Nationalpark. Diese Region von Alberta ist einfach wunderschön und spielt auf dem gleichen Niveau wie Neuseeland.