Als größte Stadt Neuenglands und Hauptstadt von dem Bundesstaat Massachusetts war unsere Erwartungshaltung an Boston recht hoch. Leider hat das Wetter diese Erwartungen anders gesehen: Nachdem wir in Montreal so schöne warme Tage mit Sonnenschein gehabt haben, bekamen wir in Boston 11 Grad mit Regenschauer. Deshalb habe ich die Kamera nicht immer nutzen können, aber es sind ein paar Bilder entstanden, manchmal leider mit Regentropfen 😀 .

Aber nun gut, wir haben das beste daraus gemacht und waren mit Regenjacke und ich sogar mit Regenhose bewaffnet. Es war wirklich ungemütlich, aber wir haben trotzdem eine geführte Tour (North End / Little Italy) und sind den Freedom Trail komplett langgelaufen. Die erste Tour war wirklich schön und interessant, da man einiges über die Geschichte und das damalige Leben erfahren hatte. Es gibt in Boston eine Menge zu sehen und vor allem gut essen gehen kann man an jeder Ecke. Man kann der Verführung kaum widerstehen! Wir haben auch häufiger zugeschlagen, aber dazu gleich mehr. Die Führung hat uns den historischen Teil Bostons gezeigt, wo auch einige Details auf den Straßen und Wegen besprochen worden sind. Zum Beispiel wurde in North End im Boden Gegenstände vor Gebäuden eingelassen, um an damalige Gewerbe zu erinnern zum Beispiel Messer und Gabel (Restaurant) oder ein Beil (Fleischerei). Es gibt viele unterschiedliche Baustile, die noch erhalten sind. Man sollte sich in vielen Straßen einfach selbst umsehen und staunen. Ein Beispiel ist auch das schmalste Haus von Boston, das heutzutage als private Unterkunft vermietet wird. Oder der Jerusalem Pl, der an das alte jüdische Viertel erinnern soll. Es gibt überall interessante Dinge zu sehen, Augen offen halten!

Am einfachsten geht es wirklich wenn man der roten Linie des Freedom Trail folgt. Diese führt sehr gut durch die gesamte Stadt und zeigt einem die interessanten geschichtlichen Orte der Gegend auf. Zudem kann man sich online oder in der Tourismus Information eine Broschüre besorgen, die alle wichtigen Plätze markiert und Informationen dazu bereitstellt. Chronologisch begonnen haben wir am Bunker Hill Monument, da wir dort in der Nähe kostenlos parken konnten.

Man kommt auf das Monument kostenlos drauf, wenn man sich im gegenüberliegenden Museum Karten dafür holt. Also ganz entspannt ein paar hundert Stufen hinauf laufen und einen tollen Ausblick genießen (wenn das Wetter besser ist 😛 ).

Danach kann man sich Richtung Stadt bewegen (roten Steinen folgen) und sieht viele verschiedene interessante historische Plätze in Downtown, wofür man sich auch die Zeit nehmen sollte. Es gibt auch eine kostenlose geführte Tour, wenn man dafür Zeit hat. Die Tour endet später an der City Hall, in der man auf alle Fälle reingehen sollte. Wirklich schön! Unterwegs sollte man sich immer mit Leckereien belohnen, ein Beispiel ist die Faneuil Hall Marketplace. Man findet dort alles! In North End / Little Italy findet man eher alt eingesessene Läden, die es schon seit mehreren Generationen gibt und heute immer noch leckerere Dinge anbieten. Auch ausprobieren!

Etwas ausserhalb kann man sich noch die Harvard Universität ansehen. Es ist ein sehr schönes Gelände, wobei es momentan sehr viele Baustellen gibt. Also es ist schon schwierig keinen Baukram auf dem Bild zu haben 😀 .