Ich muss zugeben, der letzte Routenbeitrag ist schon ein wenig her. Da wir aber in den letzten Wochen einige Kilometer hinter uns gebracht haben, dachte ich mir, ich sollte da noch ein wenig nachlegen! Der letzte war bis zum Yellowstone National Park.

Westküste_RouteNach dem Yellowstone National Park sind wir nach Helena gefahren. Und das auch nur für eine Nacht. Wir wollten am nächsten Tag direkt nach Calgary fahren, da wir uns noch die Nationalparks Banff und Jasper in Kanada vorgenommen hatten. Calgary war dabei eine überschauliche Großstadt – hier wird eher gearbeitet, als das man dort Urlaub macht. Aber durch die Nähe zu den Nationalparks, bot sich hier ein Zwischenstopp an.

Banff und auch Jasper haben uns dabei wirklich sehr gut gefallen. Banff hatte trotz der Jahreszeit sehr viel Schnee und bescherte uns somit zumindest einmal ein wenig Wintergefühl. Beide Parks haben zu Sommer wie auch Winter vieles zu bieten. Für uns beide ist es definitiv nicht das letzte Mal, dass wir dort waren!

Als nächstes sind wir nach Vancouver gefahren – einer hübschen Stadt direkt am Meer. Sollte bei einem Trip nach Kanada definitiv nicht fehlen! Hier haben wir auch wieder eine der bekannten kostenlosen Stadtführungen mitgemacht. So bekommt man immer einen guten Einblick in die Stadt – und wer auf Starbucks steht, findet dort überall einen 😉

Da wir uns auch definitiv noch nach Portland machen wollten, sind wir einmal schnell an Seattle vorbeigefahren und haben Oregon angesteuert. Leider hatten wir nicht das beste Wetter, die Stadt hat uns aber überzeugt. Zwar nicht die größte Stadt, aber durch viele alte Gebäude, viel Grün und nicht zuletzt auch der Essenswagen, einen Besuch wert! Wer dann auch noch Steuern sparen will, kann ein paar Minuten südlich in einem Outlet auch noch ein wenig shoppen – so wie wir.

Anschließend sind wir dann zum Abschluss der Westküste nach Seattle gefahren – der Starbucks Hauptstadt! Natürlich haben wir uns dort auch den ältesten Starbucks Shop der Welt angeschaut und Downtown ein wenig unsicher gemacht. Die Space Needle und das Panorama von Seattle haben wir auch mitgenommen. Nicht mehr ganz so grün als Portland – aber definitiv auch ein Besuch wert!

Ostküste_Route

Von Seattle hatten wir uns dann einen Flug nach Chicago gebucht. Und ab da sollten wir dann auch nicht mehr zu zweit zusammen reisen. Timo hatte uns ab Chicago für zwei Wochen begleitet. Chicago selbst ist eine echt coole Stadt. Wobei wir am ersten Tag richtig schöne Temperaturen hatten 😉 Auch hier hatten wir die Vorzüge von kostenlosen Stadttouren in Anspruch genommen. Hat sich auch hier gelohnt!

Anschließend sind wir zu den Niagara Fällen gefahren. Man hat hier die Möglichkeit die Fälle von amerikanischer und kanadischer Seite zu betrachten. Beide haben ihren Charme. Die eigentlichen Niagara Fälle sieht man auf der kanadischen Seite aber besser!

Wenn man dann schon in der Gegend ist, sollte man auch unbedingt nach Toronto fahren. Eine tolle Stadt wo wir sehr viel Spaß hatten. Das lag nicht nur an der tollen Stadt, sondern auch an unserer tollen AirBnB-Gastgeberin. Wir hatten auch Glück, dass gerade die Open Door-Days waren – so konnten wir in viele Gebäude kostenlos reingehen.

Als nächstes stand die Hauptstadt von Kanada auf unserem Plan. Ottawa ist zwar nicht super groß oder hat auch keine besonderen Attraktionen, die Regierungsgebäude sind aber ganz hübsch. Und da wir in Gatineau unsere Unterkunft hatten, konnten wir uns auch direkt für die nächsten Tage Montreal vorbereiten – denn alles war in französisch 😉

In Montreal konnten wir bei Freunden unterkommen, die man auf den Fidschis kennengelernt hatte. Tolle Menschen! Montreal ist super, hat schöne Gebäude und auch einiges zu bieten! Durch Bekannte aus Hamburg die aktuell in Montreal verweilen, hatten wir sogar persönlich Tourguides 😉 Traurig war, dass uns Timo hier wieder verlassen hat 🙁

Nach Montreal war es dann wieder Zeit in die USA zu fahren. Auf unserem Plan stand Boston. Einer, zumindest der Stadtkern, nicht so großen Stadt. Leider wollte das Wetter nicht so ganz mitspielen – hat uns aber nicht gekümmert. Wir sind dennoch den Freedom Trail gelaufen. Wofür hat man Jacken 🙂 ? Boston gefiel – nächstes Mal bitte mit besserem Wetter 🙂