Endlich sind wir in der Stadt angekommen, die niemals schläft! New York City! Naja, nicht ganz: Wir schlafen in New Jersey… Ja, ich weiß, dass ist nicht NYC! Aber wir haben eine direkte Busverbindung vor der Haustür zur Innenstadt und haben eine tolle Unterkunft über airbnb gefunden. Das Auto können wir auch an der Straße für 3 $ pro Tag parken. Also alles super geklappt und wir haben einen traumhaften Ausblick aus dem Fenster bzw. von der Straße:

NY hat uns sogar mit rötlichem Sonnenuntergang am ersten Abend begrüßt und uns einen entspannten Spaziergang ermöglicht. Wir sind schon auf den nächsten Tag gespannt, denn da fangen wir mit der ersten Tour an. Soho, Little Italy und Chinatown werden wir erkunden. Wir versuchen mittlerweile in jeder Stadt eine oder mehrere Touren zu machen, da sie wirklich gut sind und kostenlos (man kann bezahlen was man für richtig hält). Zudem bekommt man einen guten Überblick, ein paar Geschichtskenntnisse und lernt manchmal auch coole Leute kennen. Dazu aber später mehr 😉 .

Wir sind um 10 Uhr morgens in Soho, etwas verspätet weil wir noch einen Starbucks gesucht haben, gestartet. Tolle Gegend mit schönen Gebäuden und teueren Geschäften, die Mieten sollen auch recht hoch sein. Es ist das ehemalige Künstlerviertel, wobei einige Künstler noch hier und da zu sehen sind. Eine alte Polizeiwache wurde zu Luxuswohnungen umgebaut. Sehr exklusiv, wenn die Küche mal eine Gefängniszelle war 😀 .

Little Italy ist wirklich „little“, da wenig davon übrig geblieben ist. Viele Italiener sind damals in den Stadtteil gezogen, weil dieser sehr günstig war und die erste Anlaufstelle für Ankömmlinge italienischer Herkunft. Durch zum Beispiel die Mafia haben einige aber gutes Geld verdient und sind Stück für Stück aus Manhattan rausgezogen um sich ein Grundstück mit Haus zu kaufen. Das haben die Asiaten ausgenutzt und sind dort günstig hingezogen. Stück für Stück haben die Asiaten die gesamte Gegend für sich beansprucht und mittlerweile ist Chinatown riesig.

Zum Essen: Das Essen soll in Little Italy sehr gut sein, dieses ist aber auch etwas teurer. Man muss sich auch etwas umsehen, dass man kein überteuerstes „Touristenlokal“ findet und sollte auf die Dinner- / Lunchkarten Unterschiede achten. In Chinatown ist es genau andersherum, das Essen ist wirklich günstig. Wir haben dann einen Tipp vom Tourguide bekommen und gleich bei den Dumplings zugeschlagen!

Danach hatten wir noch etwas Zeit und haben uns die Gegend selbst etwas angesehen. Zuerst sind wir in der Grand Central Station ausgestiegen. Wirklich ein schönes Gebäude, welches durch ein großes Polizei- und Militäraufgebot bewacht wird. Man merkt die leichte Anspannung der Amerikaner an einigen wichtigen Gebäuden, wenn man genauer hinschaut. Im Anschluss sind wir einfach noch etwas durch Manhattan spaziert und haben uns zum Beispiel die Public Library (hier kann ich den Shop sehr empfehlen) und das Rockefeller Center angesehen.

Danach hatten wir dann natürlich auch richtig Hunger und hatten einen Tipp bekommen: Burger Joint, der versteckt ist in einem Hotel. In einem Hotel? Ja! Nach kurzem suchen bei Google haben wir es gefunden: Im Le Parker Meridien befindet sich der versteckte Burgerladen. Er konnte trotz Bau des Hotels an dieser Stelle bleiben, ist aber etwas versteckt hinter großen roten Vorhängen direkt neben der Rezeption 😀 . Mit Hunger und einer großen Erwartungshaltung haben wir uns angestellt, da noch ein paar andere die gleiche Idee hatten.

Der Laden hat ein gewisses Flair, aber die Burger sind leider nur durchschnittlich. Man sollte es sich mal angesehen haben, aber keine hohe Erwartungen an die Burger haben 😉 .

Danach haben wir noch einen Verdauungsspaziergang durch Manhattan gemacht und ein paar Dinge beim vorbeigehen gesehen. Unter anderem den Times Square, aber bei der Menschenmasse auch wirklich nur kurz 😉 . Dafür nehmen wir uns nochmal an einem anderen Tag Zeit.