Zuletzt noch in Philly gewesen, war auf unserer Route dann auch schon die Hauptstadt der USA: Washington. Wo wir in Philly noch einigermaßen gute Temperaturen hatten, wollte uns Washington mit guten 34° und einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit begrüßen. Da wir aber für Washington nur einen vollen Tag eingeplant hatten, sind wir trotzdem mit Sonnencreme und Hut in die Innenstadt gestiefelt. Da Washington so manche Sehenswürdigkeit hat, haben wir uns wieder für eine kostenlose Tour entschieden. Diese Tour sollte zumindest die wichtigsten Plätze abgehen. Unser Guide nannte es dann auch passend „die Suche nach Schatten“.

Unser erster Stop war das Washington Monument. Auf einem kleinen Hügel recht prominent gebaut. Mit einem guten Blick konnte man auch das Capitol wahrnehmen, welches aktuell wegen Sarnierungsarbeiten leicht eingehüllt ist. Ein paar Meter weiter konnte man dann auch von weitem das Weiße Haus erblicken.

Als nächster Stop war dann das National WWII Memorial dran. Hier sind alle Bundesstaaten in einer kreisförmigen Anordnung dargestellt. Gleichzeitig sollen kleinere Denkmäler an gefallene Soldaten aus dem zweiten Weltkrieg erinnern. Als kleines Gimmick wurde eine Zeichnung von Kilroy mehr oder weniger versteckt. „Kilroy was here“ war ein Slogan, welcher von US-Soldaten im zweiten Weltkrieg genutzt und zu einem Running Gag wurde.

Anschließend sind wir durch einen Park gelaufen, der an die gefallenen Soldaten aus dem Vietnamkrieg gedenkt.

Als einer der etwas größeren Bauwerke gehört das Lincoln Monument in Washington natürlich auch zu den Orten, die man gesehen haben muss. Von dort hat man auch einen sehr tollen Ausblick auf das Washington Monument!

Vom Lincoln Monument ein paar Minuten zu Fuß entfernt findet man das Martin Luther King Jr. Memorial. Das Denkmal wurde nie fertiggestellt, da die Arbeit von Martin Luther King Jr. durch ein Attentat auf ihn nie beendet werden konnte. Die Botschaft soll auch das Denkmal seinen Besuchern widerspiegeln. Vom MLK Jr. Platz konnte man auch schon das Jefferson Memorial sehen.

Zum Ende hin haben wir uns dann noch das Franklin Delano Roosevelt Memorial angeschaut. Als Besonderheit wurde bei diesem Denkmal das Leben von Roosevelt dargestellt. Insbesondere seine eingeschränkte Gehfähigkeit war zu seiner Präsidentschaft ein gut gehütetes Geheimnis, wird in seinem Denkmal aber demonstrativ gezeigt.

Zum Ende des  Tages haben wir uns dann noch einmal in Richtung des Weißen Hauses bewegt. Am Anfang war der Zugang zur Umgebung noch abgesperrt, nach einer kurzen Wartezeit dann allerdings wieder geöffnet. Am vorherigen Tag gab es eine Bombendrohung, entsprechend hoch waren die Sicherheitsvorkehrungen.

Trotz des heißen Wetters konnten wir einiges in der Stadt sehen. Wir selbst haben allerdings in Arlington geschlafen, da es in Washington sehr hohe Buchungskosten gibt. Mit dem Bus geht es aber innerhalb kurzer Zeit in die Innenstadt!