Nach Washington hatten wir uns noch zwei Stationen überlegt, bevor wir wieder an der Küste ankommen wollten. Die eine Station war Charlotte, eine boomende Stadt in North Carolina und Atlanta, größte Stadt Georgias und Heimat des größten Flughafens der USA.

Charlotte ist eine mittelgroße Stadt, welche durch mehrere größere Firmen einen gewissen Standard geschaffen hatte. So war es zum Anfang doch recht verwunderlich, dass die Innenstadt nicht wie bei vielen amerikanischen Städten üblich, ein wenig unordentlich aussah, sondern alles hatte seinen Platz. Neue Gebäude neben alten Gebäuden – eine schöne Mischung entstand über die letzten Jahre. Neben Downtown war auch direkt einer der ältesten Stadtteile angesiedelt, mit sehr schönen Familienhäusern und gepflegten kleinen Parks. Allerdings hat Charlotte ansonsten nicht sehr viel zu bieten. Charlotte ist eine Stadt in der man arbeitet, aber kein Urlaub macht. Als einer der Hauptattraktionen gilt schon die NASCAR Hall of Fame und das Kunstmuseum. Für einen Zwischenstop okay, aber nicht für einen längeren Aufenthalt 🙂

In Atlanta angekommen, hatten wir noch einige Stunden Zeit und so entschlossen wir uns noch die abendlichen Wasserspiele im Centennial Olympic Park anzuschauen. Der Park entstand im Zuge der olympischen Spiele in Atlanta. Eine schöne Anlage, die größtenteils durch Coca Cola beheimatet wird. An sich sieht man sehr viel Coca Cola-Werbung – immerhin entstand in Atlanta die Idee der Coca Cola.

 

Am nächsten Tag sind wir dann mit der Metro in die Stadt gefahren. Da Atlanta zu den gefährlichsten Städten der USA gehört und wir nicht unbedingt in einem der sichersten Stadtteile übernachtet haben, war das eine Erfahrung für sich. Ansonsten ist das Metrosystem erschwinglich und bringt einen schnell in die Stadt. Angefangen haben wir im Regierungsviertel, wo wir uns das Capitol und die City Hall angeschaut haben.

Anschließend sind wir ein wenig durch Downtown geschlendert. Da es aber drückende 37° waren und wir ein wenig Erfrischung brauchten, hatten wir uns spontan für die Coca Cola-Führung entschieden. Immerhin konnte man zum Ende dann auch alle möglichen Coca Cola-Sorten aus der ganzen Welt probieren. Wer die Führung allerdings nicht gemacht hat, soll nicht traurig sein. Man verpasst nichts spannendes.